Das Begr?bni? einer M?we.
Leicht dürfte man sich fragen, ob der Findling im Kreise dieser moralisch tief stehenden Genossen nicht auch mit Rückschritte gemacht habe. Man begreift wohl, da? ein Kind, dem alle Sorgfalt zu Theil wird, das überall Liebe umgiebt, sich ganz dem Glücke des Lebens hingiebt, da? es, ohne nach dem zu fragen, was gewesen ist oder sein wird, seine Jugend genie?t. Doch wenn die Vergangenheit nur eine Kette von Trübsal und Leiden gewesen ist, da erscheint die Zukunft wohl in düstrer F?rbung, die sich vom Bilde der Vergangenheit auf sie übertr?gt.
Was konnte aber der Findling, wenn er ein oder zwei Jahre zurückblickte, sehen? Jenen Thornpipe, den rohen, verthierten Menschen, den mitleidslosen Qu?lgeist, den er noch immer einmal in den Stra?en der Stadt oder drau?en auf dem Landwege wieder zu treffen fürchtete und der sich dann seiner gewi? zu bem?chtigen suchen würde; daneben kam ihm noch die Erinnerung an jene grausame Frau, die ihn mi?handelte, freilich auch das Bild des kleinen M?dchens, die ihn zuweilen auf den Knien schaukelte.
?Ich glaube mich zu erinnern, da? sie Sissy[1] hie?, sagte er eines Tages zu seinem Freunde.
– Welch' hübscher Name!? antwortete Grip.
Grip war im Grunde der Meinung, da? jene Sissy nur in der Einbildung des Kindes existierte, denn man hatte nie etwas n?heres von ihm in Erfahrung bringen k?nnen. Wenn er in dieser Hinsicht indessen einen Zweifel durchblicken lie?, war der Findling nahe daran b?s zu werden. Da er sie in der Erinnerung noch deutlich vor sich sah, mu?te er ihr ja einst wieder begegnen. Doch was mochte aus ihr geworden sein? Trennten sie viele Meilen von einander?... Sie liebte ihn ja und er auch sie.... Das war die erste Neigung, die er vor seinem Bekanntwerden mit Grip empfunden hatte, und er sprach von ihr wie von einem gro?en M?dchen. Sie war so sanft und gut und liebkoste ihn und trocknete seine Thr?nen, ja sie kü?te ihn und theilte mit ihm ihre Erd?pfel....
?Ich h?tte sie so gern schützen m?gen, wenn die alte h??liche Frau sie schlug, sagte der kleine Knabe.
– Ich auch, und ich glaube, ich würde da derb zugepackt haben!? antwortete Grip, um dem Kinde ein Vergnügen zu machen.
Wenn der wackre Bursche sich übrigens nicht selbst vertheidigte, wenn man ihm zu nahe kam, so wu?te er doch recht gut, andre zu vertheidigen und hatte davon schon manchen Beweis geliefert, sobald es darauf ankam, seinen Schützling vor den b?swilligen Angriffen der Rotte zu decken.
Einmal schon, in den ersten Monaten seines Aufenthaltes in der Lumpenschule, war der Findling, verlockt durch den Ton der Kirchenglocke, eines Sonntags in die Kathedrale von Galway eingetreten. Nur ein glücklicher Zufall hatte ihn dahin führen k?nnen, denn selbst die Touristen haben Mühe, das Bauwerk zu entdecken, das in einem Labyrinth von unsauberen, engen Stra?en verloren ist.
Da stand nun das Kind versch?mt und furchtsam. Der unerbittliche Küster h?tte den Knaben, wenn er diesen erblickte, wie er halb entbl??t sich in die Ecke drückte, gewi? nicht in der Kirche gelitten. Der Kleine war ganz erstaunt und entzückt von dem, was er h?rte, von den geistlichen Liedern in Begleitung der Orgel, und von dem, was er sah, dem Priester am Altar im goldgestickten Ornate, und den gro?en Kerzen, die am hellen Tage brannten.
Der Findling hatte nicht vergessen, da? der Pfarrer von Westport manchmal von Gott zu ihm gesprochen hatte, von Gott, der unser aller Vater ist. Er erinnerte sich auch, da? sogar der Puppenschausteller den Namen Gottes in den Mund nahm, freilich nur, wenn er schreckliche Verwünschungen ausstie?, und das verwirrte jetzt seine Gedanken inmitten der religi?sen Handlung. Dennoch empfand er, unter der hohen W?lbung hinter einem Pfeiler versteckt, eine Art Neugier, indem er den Geistlichen betrachtete, wie er Soldaten angestaunt h?tte. Und w?hrend sich die ganze Versammlung beim Aufheben der Monstranz und den T?nen des Gl?ckchens tief verneigte, da verschwand er wieder ohne bemerkt worden zu sein und glitt über die Steinplatten so leise hinweg, wie eine Maus, die in ihr Loch huscht.
Aus der Kirche nach Hause gekommen, erw?hnte er davon gegen niemand etwas, nicht einmal gegen Grip, der übrigens nur eine unklare Vorstellung von der Bedeutung der Messe und der Vesper hatte. Nach einem zweiten Besuche aber, als er sich gerade mit der alten Kri? allein befand, wagte er die Frage, was denn Gott eigentlich sei.
?Gott?... antwortete die alte Frau, deren schreckliche Augen durch die dicken, ihrer Pfeife entstr?menden Wolken blitzten.
– Ja, Gott?...
– Das ist der Bruder des Teufels, dem er die unartigen, vorm?uligen Kinder zuschickt, um sie in dessen h?llischem Feuer verbrennen zu lassen.?
Auf diese Antwort erbla?te der Findling, und obwohl er gern gewu?t h?tte, wo sich diese glühende H?lle befinde, wagte er es doch nicht, die alte Frau Kri? danach zu fragen.
Fortw?hrend aber dachte er an diesen Gott, der nur die Aufgabe zu haben schien, kleine Kinder zu bestrafen, und wie schrecklich zu bestrafen, wenn er die Worte der Kri? für Wahrheit halten konnte.
Die Sache drückte ihn derma?en, da? er darüber eines Tages mit seinem Freunde Grip reden wollte.
?Sage mir einmal, Grip, hast Du schon zuweilen von der H?lle reden h?ren?
– Ja, dann und wann, Kleiner.
– Und wo ist denn die H?lle?
– Das wei? ich freilich nicht.
– Sage mir... wenn man dort die b?sen Kinder verbrennt, wird da auch Carker verbrannt werden?
– Gewi?, im lichterlohen Feuer!
– Ich, Grip, ich bin wohl nicht so schlecht, nicht wahr?
– Du?... Schlecht?... Nein, das glaub' ich nicht.
– Dann werd' ich also nicht verbrannt?...
– Kein H?rchen wird Dir versengt!
– Und Dir auch nicht, Grip?
– Nein, nein, mir auch nicht!?
Grip hielt es aber für angezeigt, hinzuzufügen, bei ihm lohne es gar nicht der Mühe, da er so mager sei.
Das war also alles, was der kleine Junge bis jetzt von Gott wu?te und was er vom Katechismus gelernt hatte. Dennoch verrieth ihm trotz seiner Jugend eine innere Stimme, was Recht und was Unrecht war. Wenn er auch nicht nach den Vorschriften der alten Hausverwalterin der Lumpenschule bestraft zu werden fürchtete, so drohte ihm das um so mehr von seiten O'Bodkins'!
Dieser war n?mlich gar nicht zufrieden mit ihm. Der Findling figurierte noch nicht auf dem Conto der Einnahmen, wohl aber auf dem der Ausgaben. Das Bürschchen verursachte nur Unkosten (wenn diese auch gering waren) und erwarb nichts. Die andern, welche bettelten und gelegentlich wohl Kleinigkeiten stahlen, trugen doch in etwas zu den Kosten der Wohnung und der Nahrung bei, w?hrend dieses Kind gar nichts heimbrachte.
Eines Tages machte ihm O'Bodkins darüber die bittersten Vorwürfe, wobei er ihn durch die Brille mit strengem Blicke ma?.
Der kleine Knabe hatte Selbstbeherrschung genug, nicht zu weinen, als er von O'Bodkins als verantwortlichem Leiter und Director der Schule diese Predigt erhielt.
?Du willst wohl gar nichts thun? herrschte er ihn an.
– Doch, Herr Director, erwiderte das Kind. Sagen Sie mir nur, was ich thun soll.
– Nun irgend etwas, was so viel einbringt, wie Du hier kostest.
– Das m?cht' ich gerne, ich wei? es aber nicht anzufangen.
– Ei, da l?uft man den Leuten auf der Stra?e nach, spricht sie an, ob sie etwas zu besorgen haben....
– Ich bin zu klein, niemand will mich dazu haben.
– So durchwühlst Du die Abraumhaufen an den Ecksteinen, darin ist immer noch etwas zu finden.
– Ja, mich bei?en aber die Hunde, und ich bin nicht stark genug, ich kann sie nicht fortjagen.
– Wirklich? Hast Du denn H?nde?
– Ja.
– Und hast Du auch Beine?
– Ja.
– Nun also, so laufe den Wagen nach und bettle einige Coppers, da Du nichts andres machen kannst.
– Ich soll Coppers betteln!?
Der Findling fühlte einen Stich im Herzen, so emp?rte sich sein natürlicher Stolz, und er err?thete bei dem Gedanken, die Hand ausstrecken zu sollen.
?Das bin ich nicht im Stande, Herr O'Bodkins! sagte er.
– Ach, das k?nntest Du nicht? –
– Nein!
– Doch k?nntest Du denn leben ohne zu essen?... Nein, nicht wahr? Ich sage Dir aber, da? ich n?chstens mit Dir doch eine solche Probe anstellen werde, wenn Du nicht etwas ersinnst, Deinen Unterhalt zu verdienen! Jetzt trolle Dich weg!?
Seinen Unterhalt verdienen, und das im Alter von vier Jahren und wenigen Monaten! Freilich verdiente er ja schon etwas bei dem Puppenschausteller, doch auf welche Weise! Der Kleine trollte sehr bestürzt davon. Wer ihn dann in seinem Winkel gesehen h?tte, wie er mit gekreuzten Armen und h?ngendem Kopfe dasa?, der h?tte Mitleid mit ihm haben müssen. Das Leben war für das arme kleine Gesch?pf eine recht schwere Last!
Sind solche verlassene kleine Wesen nicht schon von allerfrühester Zeit durch das Elend abgestumpft, so mag sich selten jemand vorstellen k?nnen, was sie leiden, und jeder würde ihnen gewi? seine Theilnahme nicht versagen.
Nach den Vorwürfen des Directors kamen dann noch die Schm?hungen der Schlingel aus der Schule.
Diese ?rgerte es, da? der Junge ehrbarer war als sie. Alle strebten danach, ihn zum Schlechten zu verleiten, und an schlimmen Rathschl?gen und... Hieben lie?en sie es dazu nicht fehlen.
Carker vorzüglich zeichnete sich in dieser Hinsicht vor allen übrigen aus.
?Du willst nicht betteln? fragte er eines Tages.
– Nein, antwortete der Findling mit fester Stimme.
– Nun, Du Dummkopf, man bettelt und bettelt auch nicht, man nimmt einfach!
– Nehmen?
– Natürlich! Sieht man einen gutgekleideten Herrn mit einem aus der Tasche hervorh?ngenden Taschentuche, so schleicht man an ihn heran, zieht vorsichtig an dem Taschentuche, und da kommt das ganz allein heraus.
– Lass' mich in Ruhe, Carker!
– Manchmal folgt auch noch ein Portemonnaie dem Taschentuche nach....
– Das nennt man stehlen!
– Und in den Portemonnaies der reichen Leute findet man keine Coppers, sondern Schillinge, Kronen und auch Goldstücke; die steckt man hübsch ein und theilt sie mit den Kameraden.
– Ja, fiel ein andrer ein, und w?hrend man davon l?uft, macht man den Polizisten eine lange Nase.
– Na, übrigens, fuhr Carker fort, wenn man nun auch eingeschlossen würde, was h?tte das zu bedeuten? Da, im Gef?ngni? ist es ebenso gut wie hier, wenn nicht noch besser. Dort erh?lt man Brod, Suppe, Kartoffeln und i?t sich ordentlich satt.
– Ich mag aber nicht, ich mag nicht!? wiederholte der Kleine, der sich der Taugenichtse zu erwehren suchte, die ihn wie einen Ball hin- und herstie?en.
Da erschien Grip im Saale und beeilte sich, ihn seinen Peinigern zu entrei?en.
?Da? Ihr mir den Kleinen ungeschoren la?t!? rief er, die H?nde ballend.
Dieses Mal war Grip wirklich wüthend.
?Du wei?t, sagte er zu Carker, ich schlage nicht oft zu, nicht wahr, doch wenn's einmal geschieht, dann auch ordentlich!...?
Die Buben lie?en ihr Opfer frei, warfen ihm aber wüthende Blicke, offenbar mit dem Versprechen zu, da? sie wieder über den Kleinen herfallen würden, wenn Grip nicht mehr da w?re, und nur die Gelegenheit abwarteten, wom?glich beiden etwas auszuwischen.
?Na, Du wirst ganz gewi? verbrannt, Carker! sagte der Findling mit etwas Theilnahme in den Mienen.
– Verbrannt?...
– Ja, in der H?lle, wenn Du Dich nicht besserst!?
Diese Versicherung rief bei dem Taugenichtse freilich nur ein tolles Gel?chter hervor, w?hrend bei dem Kleinen die Ueberzeugung, da? Carker ger?stet werden würde, unerschütterlich feststand.
Das Dazwischentreten Grip's reizte die Rangen selbstverst?ndlich noch mehr, und trieb sie an, sich an Beschützer und Beschützten ordentlich zu r?chen.
In den Winkeln des Hauses beriethen die schlimmsten Insassen der Ragged-School ihre hinterlistigen Pl?ne. Grip lie? sie jedoch nicht aus den Augen und blieb, so viel er konnte, in der N?he des bedrohten Knaben. Für die Nacht nahm er ihn mit nach der Bodenkammer, die er unter den Dachsparren bewohnte. War's hier auch kalt und recht dürftig, so blieb der Findling doch gegen die gemeinen Knaben und die schlechte Behandlung der übrigen Rotte geschützt.
Eines Tages lustwandelten Grip und er auf dem Strande von Salthill, wo sie sich badeten und der ?ltere, der des Schwimmens kundig war, seinen kleinen Begleiter darin unterrichtete. O, wie glücklich fühlte sich dieser, in die klare Fluth tauchen zu k?nnen, auf der die sch?nen Schiffe dahintrieben... weit, weit weg, bis die wei?en Segel am Horizonte verschwanden.
Beide belustigten sich in den langen Wellen, die gegen das Ufer brandeten, wobei Grip das Kind an den Schultern hielt und ihm die zum Schwimmen n?thigen Bewegungen lehrte.
Da lie? sich pl?tzlich von den Uferklippen her ein wahrhaft teuflisches Geheul vernehmen und in der N?he wurde der ganze Auswurf der Lumpenschule sichtbar.
Es waren nur ein Dutzend, aber die schlimmsten und rohesten Burschen und natürlich Carker an der Spitze.
Sie schrien so unb?ndig, weil sie eine flügellahme M?we entdeckt hatten, die zu entfliehen suchte, was ihr vielleicht noch gelungen w?re, wenn sie Carker nicht mit einem Stein getroffen h?tte.
Der Findling stie? einen Aufschrei hervor, als w?re er von dem Wurfe getroffen worden.
?Die arme M?we!... Das arme Thier!? rief er klagend.
In Grip's Herzen kochte der Zorn auf und er h?tte Carker wahrscheinlich eine Tracht Prügel verabreicht, die dieser nicht so leicht vergessen h?tte, als er sah, da? das Kind den Strand hinauf mitten unter die Bande eilte und für den Vogel um Erbarmen bat.
?Carker, ich bitte Dich... wiederholte der Kleine... schlage lieber mich, nicht aber die M?we... nur die M?we nicht!?
Ein Hagel von Spottreden war die Antwort darauf, als die andern ihn ganz nackt mit den dünnen Beinchen und den vorspringenden Hüftknochen ans Land laufen sahen, w?hrend er noch immer rief:
?Gnade... Gnade... für die arme M?we!?
Keiner h?rte auf sein Flehen, sondern alle lachten ihn aus und verfolgten den Vogel weiter, der sich vergeblich von der Erde zu erheben und dann, mühsam auf den Fü?en forthüpfend, zwischen den Felsen Schutz suchte.
Vergeblich.
?Ihr Feiglinge!... Ihr Thierqu?ler!? rief der Findling ihnen zu. Carker hatte die M?we an dem einen Flügel gepackt, schwenkte sie herum und warf sie dann in die Luft. Sie fiel wieder zu Boden, wo sie ein andrer ergriff und auf die Strandkiesel schleuderte.
?Grip... Grip!... rief der Findling wiederholt, nimm sie in Schutz, Grip!?
Dieser stürzte sich zwar auf die Rangen, um ihnen den Vogel zu entrei?en, er kam jedoch zu sp?t. Carker hatte der M?we schon mit dem Absatz den Kopf zertreten.
Ein gellendes Lachen und ein jubelndes Hurrah belohnte diese Heldenthat.
Der kleine Knabe war au?er sich. Der Zorn aber übermannte ihn, und in blinder Wuth hob er einen Stein auf und traf damit Carker mitten auf die Brust.
?Ha, das sollst Du mir theuer bezahlen!? brüllte Carker.
Und ehe Grip es verhindern konnte, stürzte er auf den Schwachen zu, zerrte ihn nach dem Strande und schlug nach Kr?ften auf ihn los.
W?hrend dann die übrigen Grip an Armen und Beinen zurückhielten, drückte jener den Kopf des kleinen Knaben unter das Wasser, da? dieser beinahe erstickt w?re.
Als es Grip endlich gelungen war, sich durch hageldicht ausgetheilte Schl?ge von den Taugenichtsen, die meist heulend auf den Sand hinkollerten, zu befreien, eilte er Carker nach, der natürlich mit der ganzen Bande davonlief.
Zurückkehrend sah er, wie die Wellen den Findling schon fast mit hinausgezogen hatten, wenn er den halb bewu?tlosen Knaben nicht noch im letzten Augenblick erfa?te und emporzog.
Nachdem er ihn tüchtig gerieben, kam der Kleine wieder zu sich. Schnell hüllten sich beide in ihre erb?rmliche Kleidung und Grip führte den Kleinen an der Hand mit fort.
Am Ufer lag der muthwillig get?dtete Vogel. Da h?hlte der Kleine, dem die Thr?nen in die Augen traten, ein Loch am Uferrande aus und vergrub das arme Thier... er, der selbst ja weiter nichts war, als ein verlassener Vogel... eine arme menschliche M?we.